Persönliches Saisonfazit

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urban_bushman
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Persönliches Saisonfazit

Beitrag von urban_bushman » Dienstag 30. Juni 2020, 11:27

Bayern Meister: Verdient, klar, aber schon deprimierend. Andererseits: Hätte ein anderer Club die Meisterschaft geholt, wäre es unter den gegebenen Umständen eine ziemlich triste Veranstaltung geworden. So was kann man keinem Verein, der Jahre auf einen Titel warten musste, wünschen – insofern trifft es den einzig Geeigneten. Die Bayern hätten sich bei einer großen Meisterfeier eh nur mit Mühe das Gähnen verkneifen können.

CL-Teilnahme für Dortmund, Leipzig und Gladbach: Im Grunde die üblichen Verdächtigen, aber immerhin: Gladbach statt Leverkusen. Das kann man sogar als Effzeh-Fan in Ordnung finden (mit zusammengebissenen Zähnen). Davon mal abgesehen, wird die CL in der kommenden Saison vermutlich eine zuschauerlose Depri-Veranstaltung. Auch nicht soo toll.

EL-Teilnahme für Leverkusen, Hoffenheim und Wolfsburg: Drei Clubs, die mich nicht für 10 Cent jucken. Insofern ärgerlich, aber letztlich Wumpe.

Freiburg locker im Mittelfeld: Starke Saison, Gratulation an Christian Streich.

Frankfurt und Hertha im Mittelfeld: Zwischendurch ins Schwimmen geraten, aber wieder berappelt. Platzierungen okay.

Schalke: Komische Mannschaft, wirkt auf einen Außenstehenden verbrannt und komplett von der Rolle. Zusammen mit den diversen Tönnies-Affären eine Saison zum Vergessen für S04.

Mainz, Union, Köln und Augsburg erreichen den Hof mit Müh und Not. Bei allen vier Teams sicher keine unerwartete Platzierung. Bei den Aufsteigern Union und Köln durfte man, wenn man realistisch ist, auch nicht mehr erhoffen (nein, auch beim FC nicht). Für alle vier gilt: Dringeblieben, also Ziel erreicht.

Werder in der Relegation: Schlimme Saison, letztlich aber das letzte Zipfelchen Hoffnung gepackt. Ich hätte es ja gut gefunden, wenn der Effzeh dem (nicht sonderlich geliebten) Nachbarn Düsseldorf am letzten Spieltag Schützenhilfe gegeben hätte. Was bekanntlich auf peinlichste Weise vergeigt wurde. Tja, man kann halt nicht alles haben. In der Relegation wird sich vermutlich Werder durchsetzen – sorry, Heidenheim.

Abstieg für Düsseldorf und Paderborn: Ganz unerwartet kommen die Abstiege sicher nicht. Beide haben sich zumindest zeitweilig ordentlich geschlagen. Es hat schon viel desaströsere Absteiger gegeben. Bemerkenswert: Beide Vereine behalten anscheinend ihre Trainer. Halte ich für die richtige Entscheidung. Allerdings habe ich in dieser Hinsicht schon öfter heftig danebengehauen („Uwe Rapolder, Trainergott!“).

Saison insgesamt
: Ich fand es prinzipiell in Ordnung, dass man die Saison nicht abgebrochen hat. Es hat ja auch im Großen und Ganzen funktioniert. Aber Fakt ist: Corona hat enorm viel versaut, zum einen durch die lange Pause, zum anderen durch die Geisterspiele. Man kann zumindest vermuten, dass ohne die Unterbrechung und mit Zuschauern manches anders gelaufen wäre (vermutlich einige unerwartete Auswärtssiege weniger und einige Trainerentlassungen mehr).
Mein Fazit: Die Liga ist mühsam und sozusagen an Krücken ins Ziel gehumpelt. No season to remember.

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jeck3108
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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von jeck3108 » Dienstag 30. Juni 2020, 20:13

Das ist doch nett, auch wenn noch 2 Entscheidungen anstehen, da mach ich mit.

FCB: vollkommen verdienter Meister, weil man die eigene Fehlentscheidung Kovac frühzeitig korregierte und dann in der Folge souverän das auf den Platz gebracht hat, was man kann.
Gewinner: einmal natürlich Flick, der die Situation souverän gehandhabt und für sich genutzt hat. Und bei den Spielern Davies, der mir da als zurückversetzter Linker wirklich gut gefällt. Mal schauen, wie sich das dann zukünftig weiterentwickelt, wenn er auch mal defensiv wirklich gefordert wird.
Verlierer: naheliegend Kovac und Coutinho

BVB: im Grunde in Ordnung, aufgrund der verschenkten Chance richtig ärgerlich. Das der FCB unter Kovac vielleicht Probleme bekommt, war vorhersehbar. Da durch eine wirklich beschissene Vorrunde, in der man nicht bereit war, durch erhöhtes Eigenengagement die suboütimale Kaderpolitik auszugleichen, die Chance wegzuschmeißen, zusätzlichen Druck auf den Kessel beim FCB zu bringen fand ich sehr enttäuschend. Es hätt wohl dennoch nicht gereicht, aber gesehen hätte ich es gerne.
Insgesamt einfach eine wenig positive Entwicklung, Geldsackfussball der fast übelsten Sorte.
Gewinner: Hazard. Das der mehr als mitspielt und richtig positiven input bringt, hatte ich nicht erwartet
Verlierer: Akanji und Schulz. Der eine wie befürchtet schlecht reagiert auf den Hummels-Zugang, der andere einfach wie zu befürchten zu limitiert

Markranstädt: ich hab sie 1 sehen müssen, das einzig positive an den Geisterspielen, das 2. mal blieb mir erspart. Kann ich also nix zu sagen, sind aber erwartbar da gelandet.

Gladbach: freut mich, das sich das Risiko, das Eberl genommen hat, belohnt wurde. So stelle ich mir Managerarbeit vor, den Blick nach vorne und was man will und nicht nur phantasieloses Verwalten der Tagesaktualität. Macht doch Spaß, denen zuzuschauen, dazu einige Spieler, die auch richtig was können als Individualisten und nicht nur das Engagement und Tempo im Spielansatz als Mannschaft auf den Platz bringen, dazu nen gutes Händchen bei der Transferpolitik gehabt... doch, das macht mir Hoffnung, das sie die Chance nutzen können, sich da oben wirklich zu etablieren.
Gewinner: eben Eberl, da er zwar nach außen unerträglich immer jede Sch... noch schön geredet hat in den letzten Jahren, aber krtzt Eier in der Buxe hatte, ins auch persönliche Risiko zu gehen, obwohl das nicht offensichtlich nötig war.
Schade: Raffael ich hätte es ihm gegönnt, das er verletzungsfrei sich selbst nen anderen Abschied hätte bereiten können, der hat Spaß gemacht

Leverkusen: tut mir ja etwas leid für Bosz, dem ich jeden Erfolg - solange wir nicht drunter leiden - gönne, ganz feiner Mann, dazu ein Fußball, der grundsätzlich zu Leverkusen passen kann. Ansonsten gehen die mir ja ziemlich hinten vorbei, stören nicht - da sie mir jetzt auch nicht negativ auffallen -, interessieren mich aber auch nicht. Platz wie erwartet, 4,5

Hupenheim(Wolfsburg tja, da gilt das Gleiche wie für Leverkusen, nur ohne Bosz. Auch da eingelaufen, wo sie zu erwarten waren.

Freiburg: ja, es nervt langsam, die lieben, ach so symphatischen Freiburger, die alle mögen... aber es ist ja eben auch aller Ehren wert, wie dort gearbeitet wird und was man an Ergebnissen erzielt. Da schwimm ich also mal mit der masse und fühl mich sauwohl dabei. Das sie aber so souverän zu keiner Zeit etwas mit dem Abstieg zu tun hatten und sogar an den EC-Plätzen schnupperten, richtig gute Saison.

Frankfurt: die haben jetzt lange genug alles richtig gemacht und es spielte ihnen auch alles rein, da musste mal ne Saison kommen, wo eben nicht alles für einen läuft. Und wie sie aber mit dem Geruckel umgegangen sind, fand ich ordentlich. Sowohl auf als auch neben dem Platz - wobei ich da nicht alles an tagesaktueller Aufgeregtheit mitbekomme -. Wird spannend nächste Saison, wo die Reise hingeht.

Hertha: ein Feuerwerk an Unterhaltung. Nicht auf dem Platz, aber das war schon großes Kino. Und das sich der Linkmichel da selber endgültig zerschossen hat... das man ihm die Chance geboten hat, damit haben die Symphatiepunkte bei mir gesammelt. Und dann doch recht sicher den Absturz zur Lachnummer als Verein verhindert mit Bruno Feuerwehr. Wird auch spannend die nächsten Jahre, was man da veranstaltet.

S04: ich sag lieber nix, zurücklehnen und genießen :clap:

Den Viererpack nehm ich auch so, keiner positiv oder negativ überrascht, alles im Rahmen des Erwartbaren.
Aber nach den Transferankündigungen und der Entwicklung innerhalb der Saison und das wenige, was ich gesehen hab: ich glaub, nächste Saison wird Augsburg die positive Überraschung analog zu Freiburg dieses Jahr

Werder: desaströs, nie wirklich in die Situation gekommen und dann Massel gehabt. Ich gehe jetzt mal davon aus, das man es nicht noch gegen Heidenheim versaubeutelt.
Dann bietet die Saison perspektivisch durchaus ne Chance. Man kann so eine Dreckssaison durchaus nutzen... wenn ich denn mit meinem Eindruck richtig liege, das sowohl administrativ als auch bei den Spielern im Grunde richtig Qualität da ist. Ist das nicht so und selbst wenn man dann die Konsequenz zieht und Großreine machen, gehts ab nach unten.

Düsseldorf: war natürlich erwartbar, dennoch nicht enttäuscht. Und dafür, das sie Friedhelm Trainergott vom Hof gejagt haben, gönn ich ihnen den Abstieg.

Paderborn: alles andere als der 18. Platz wäre eine Bankrotterklärung gewesen für den Rest der Liga. Sorry, aber darf so aufgestellt wie die nicht reichen.
Und das ist kein Vorwurf, die haben es mit ihren Möglichkeiten mehr als ordentlich gemacht, nur das darf nicht reichen, sonst kannst Du den Laden dicht machen.

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von Depp72 » Dienstag 30. Juni 2020, 21:40

jeck3108 hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 20:13
der mir da als zurückversetzter Linker wirklich gut gefällt.
Mir gefallen die auf der Position in der Politik besser. :smokingjoint:
Von uns die Arbeit, von Gott den Segen.

https://www.youtube.com/watch?v=0pJcQIKD-wY

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von Harry-Tony » Dienstag 30. Juni 2020, 22:54

jeck3108 hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 20:13
Das ist doch nett, auch wenn noch 2 Entscheidungen anstehen, da mach ich mit.

FCB: vollkommen verdienter Meister, weil man die eigene Fehlentscheidung Kovac frühzeitig korregierte und dann in der Folge souverän das auf den Platz gebracht hat, was man kann.
Gewinner: einmal natürlich Flick, der die Situation souverän gehandhabt und für sich genutzt hat. Und bei den Spielern Davies, der mir da als zurückversetzter Linker wirklich gut gefällt. Mal schauen, wie sich das dann zukünftig weiterentwickelt, wenn er auch mal defensiv wirklich gefordert wird.
Verlierer: naheliegend Kovac und Coutinho

BVB: im Grunde in Ordnung, aufgrund der verschenkten Chance richtig ärgerlich. Das der FCB unter Kovac vielleicht Probleme bekommt, war vorhersehbar. Da durch eine wirklich beschissene Vorrunde, in der man nicht bereit war, durch erhöhtes Eigenengagement die suboütimale Kaderpolitik auszugleichen, die Chance wegzuschmeißen, zusätzlichen Druck auf den Kessel beim FCB zu bringen fand ich sehr enttäuschend. Es hätt wohl dennoch nicht gereicht, aber gesehen hätte ich es gerne.
Insgesamt einfach eine wenig positive Entwicklung, Geldsackfussball der fast übelsten Sorte.
Gewinner: Hazard. Das der mehr als mitspielt und richtig positiven input bringt, hatte ich nicht erwartet
Verlierer: Akanji und Schulz. Der eine wie befürchtet schlecht reagiert auf den Hummels-Zugang, der andere einfach wie zu befürchten zu limitiert

Markranstädt: ich hab sie 1 sehen müssen, das einzig positive an den Geisterspielen, das 2. mal blieb mir erspart. Kann ich also nix zu sagen, sind aber erwartbar da gelandet.

Gladbach: freut mich, das sich das Risiko, das Eberl genommen hat, belohnt wurde. So stelle ich mir Managerarbeit vor, den Blick nach vorne und was man will und nicht nur phantasieloses Verwalten der Tagesaktualität. Macht doch Spaß, denen zuzuschauen, dazu einige Spieler, die auch richtig was können als Individualisten und nicht nur das Engagement und Tempo im Spielansatz als Mannschaft auf den Platz bringen, dazu nen gutes Händchen bei der Transferpolitik gehabt... doch, das macht mir Hoffnung, das sie die Chance nutzen können, sich da oben wirklich zu etablieren.
Gewinner: eben Eberl, da er zwar nach außen unerträglich immer jede Sch... noch schön geredet hat in den letzten Jahren, aber krtzt Eier in der Buxe hatte, ins auch persönliche Risiko zu gehen, obwohl das nicht offensichtlich nötig war.
Schade: Raffael ich hätte es ihm gegönnt, das er verletzungsfrei sich selbst nen anderen Abschied hätte bereiten können, der hat Spaß gemacht

Leverkusen: tut mir ja etwas leid für Bosz, dem ich jeden Erfolg - solange wir nicht drunter leiden - gönne, ganz feiner Mann, dazu ein Fußball, der grundsätzlich zu Leverkusen passen kann. Ansonsten gehen die mir ja ziemlich hinten vorbei, stören nicht - da sie mir jetzt auch nicht negativ auffallen -, interessieren mich aber auch nicht. Platz wie erwartet, 4,5

Hupenheim(Wolfsburg tja, da gilt das Gleiche wie für Leverkusen, nur ohne Bosz. Auch da eingelaufen, wo sie zu erwarten waren.

Freiburg: ja, es nervt langsam, die lieben, ach so symphatischen Freiburger, die alle mögen... aber es ist ja eben auch aller Ehren wert, wie dort gearbeitet wird und was man an Ergebnissen erzielt. Da schwimm ich also mal mit der masse und fühl mich sauwohl dabei. Das sie aber so souverän zu keiner Zeit etwas mit dem Abstieg zu tun hatten und sogar an den EC-Plätzen schnupperten, richtig gute Saison.

Frankfurt: die haben jetzt lange genug alles richtig gemacht und es spielte ihnen auch alles rein, da musste mal ne Saison kommen, wo eben nicht alles für einen läuft. Und wie sie aber mit dem Geruckel umgegangen sind, fand ich ordentlich. Sowohl auf als auch neben dem Platz - wobei ich da nicht alles an tagesaktueller Aufgeregtheit mitbekomme -. Wird spannend nächste Saison, wo die Reise hingeht.

Hertha: ein Feuerwerk an Unterhaltung. Nicht auf dem Platz, aber das war schon großes Kino. Und das sich der Linkmichel da selber endgültig zerschossen hat... das man ihm die Chance geboten hat, damit haben die Symphatiepunkte bei mir gesammelt. Und dann doch recht sicher den Absturz zur Lachnummer als Verein verhindert mit Bruno Feuerwehr. Wird auch spannend die nächsten Jahre, was man da veranstaltet.

S04: ich sag lieber nix, zurücklehnen und genießen :clap:

Den Viererpack nehm ich auch so, keiner positiv oder negativ überrascht, alles im Rahmen des Erwartbaren.
Aber nach den Transferankündigungen und der Entwicklung innerhalb der Saison und das wenige, was ich gesehen hab: ich glaub, nächste Saison wird Augsburg die positive Überraschung analog zu Freiburg dieses Jahr

Werder: desaströs, nie wirklich in die Situation gekommen und dann Massel gehabt. Ich gehe jetzt mal davon aus, das man es nicht noch gegen Heidenheim versaubeutelt.
Dann bietet die Saison perspektivisch durchaus ne Chance. Man kann so eine Dreckssaison durchaus nutzen... wenn ich denn mit meinem Eindruck richtig liege, das sowohl administrativ als auch bei den Spielern im Grunde richtig Qualität da ist. Ist das nicht so und selbst wenn man dann die Konsequenz zieht und Großreine machen, gehts ab nach unten.

Düsseldorf: war natürlich erwartbar, dennoch nicht enttäuscht. Und dafür, das sie Friedhelm Trainergott vom Hof gejagt haben, gönn ich ihnen den Abstieg.

Paderborn: alles andere als der 18. Platz wäre eine Bankrotterklärung gewesen für den Rest der Liga. Sorry, aber darf so aufgestellt wie die nicht reichen.
Und das ist kein Vorwurf, die haben es mit ihren Möglichkeiten mehr als ordentlich gemacht, nur das darf nicht reichen, sonst kannst Du den Laden dicht machen.
Gefällt mir Alles wunderbar, wie du das siehst !
2 Anmerkungen möchte ich dennoch wagen.
Einmal glaube ich, dass die Mannschaft in München mehr Einfluss hat und Flick eher weniger, als die meisten Menschen glauben.
Zweitens denke ich das Freiburg in dieser Saison durchaus in der Lage gewesen wäre in die Europa-League zu gelangen, aber dann rechtzeitig abgebremst hatte....aus bekannten Gründen.
Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A. E.

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von jeck3108 » Dienstag 30. Juni 2020, 23:57

Das die Mannschaft - oder einige Spieler - beim FCB sehr großen Einfluss haben und den auch nutzen, bin ich bei Dir. Was ich jetzt nicht mal zu negativ sehen würde, denn auch wenn es kurzfristig der Leistung schadet, die haben neben Eigeninteresse auch schon das Gesamtinteresse im Blick. Und man kann es sich eben leisten kurzfristig, weil niemand das ausnutzt. Die Leistung Flicks war es, das eben besser zu händeln als Kovac. Du musst als Trainer beim FCB diesen Faktor beachten. Lässt Du das außer acht - oder legst es gar drauf an -, bist Du Geschichte.

Das Zweite halte ich für undenkbar. Dazu ist Streich viel zu sehr Sportler, als das man da bewusst auf die Bremse tritt, um sich das Risiko EL in der nächsten Saison, das Freiburg mit ihren Möglichkeiten eventuell nicht gehändelt bekommt, zu ersparen.
Bei Vereinen mit höherem Selbstverständnis mag die EL unbeliebt sein und auch nicht mit letzten Engagement verfolgt werden, aber nicht bei Vereinen wie Freiburg, für die die EL ne richtige Nummer ist.

PS. Sollte ich Deine Andeutung mißverstanden haben, dann streich das einfach.

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von bolz_platz_kind » Mittwoch 1. Juli 2020, 00:50

jeck3108 hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 23:57

Das Zweite halte ich für undenkbar. Dazu ist Streich viel zu sehr Sportler, als das man da bewusst auf die Bremse tritt, um sich das Risiko EL in der nächsten Saison, das Freiburg mit ihren Möglichkeiten eventuell nicht gehändelt bekommt, zu ersparen.
Bei Vereinen mit höherem Selbstverständnis mag die EL unbeliebt sein und auch nicht mit letzten Engagement verfolgt werden, aber nicht bei Vereinen wie Freiburg, für die die EL ne richtige Nummer ist.
Ich denke ja, dass Streich ein richtig cleverer Trainer ist und im Gegensatz zu anderen Sturköpfen - Namen möchte ich an dieser Stelle nicht nennen - aus seinen Fehlern gelernt hat, was die Europa League Qualifikation gegen NK Domzale aus dem Jahr 2017 auch bewiesen hat. Das war Wettbewerbsverweigerung aus gutem Grunde.


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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von Harry-Tony » Mittwoch 1. Juli 2020, 12:14

bolz_platz_kind hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 00:50
jeck3108 hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 23:57

Das Zweite halte ich für undenkbar. Dazu ist Streich viel zu sehr Sportler, als das man da bewusst auf die Bremse tritt, um sich das Risiko EL in der nächsten Saison, das Freiburg mit ihren Möglichkeiten eventuell nicht gehändelt bekommt, zu ersparen.
Bei Vereinen mit höherem Selbstverständnis mag die EL unbeliebt sein und auch nicht mit letzten Engagement verfolgt werden, aber nicht bei Vereinen wie Freiburg, für die die EL ne richtige Nummer ist.
Ich denke ja, dass Streich ein richtig cleverer Trainer ist und im Gegensatz zu anderen Sturköpfen - Namen möchte ich an dieser Stelle nicht nennen - aus seinen Fehlern gelernt hat, was die Europa League Qualifikation gegen NK Domzale aus dem Jahr 2017 auch bewiesen hat. Das war Wettbewerbsverweigerung aus gutem Grunde.


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Naja, beweisen können wird man das natürlich nicht, dazu ist Streich und "sein SC" viel zu clever. Ist eben nur eine starke Theorie, bei der Vorgeschichte, wie du ja auch vermutest. Das Sie das Geld sicher auch gut gebrauchen könnten, ja ist klar, wer nicht, aber die werden auch so, gut gewirtschaftet haben und zurecht kommen.
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Nwanko
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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von Nwanko » Mittwoch 1. Juli 2020, 13:57

jeck3108 hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 20:13

BVB: im Grunde in Ordnung, aufgrund der verschenkten Chance richtig ärgerlich. Das der FCB unter Kovac vielleicht Probleme bekommt, war vorhersehbar. Da durch eine wirklich beschissene Vorrunde, in der man nicht bereit war, durch erhöhtes Eigenengagement die suboütimale Kaderpolitik auszugleichen, die Chance wegzuschmeißen, zusätzlichen Druck auf den Kessel beim FCB zu bringen fand ich sehr enttäuschend. Es hätt wohl dennoch nicht gereicht, aber gesehen hätte ich es gerne.
Insgesamt einfach eine wenig positive Entwicklung, Geldsackfussball der fast übelsten Sorte.
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Verlierer: Akanji und Schulz. Der eine wie befürchtet schlecht reagiert auf den Hummels-Zugang, der andere einfach wie zu befürchten zu limitiert
So aus der Ferne ist es schon interessant, was in Dortmund abgeht. Wenn ich mir zum Beispiel Watzkes zerknirschtes Saisonfazit zu Gemüte führe und dieses sowie dessen Zielvorgaben vor der Saison mit den Zeiten vergleiche, als Bayerns Kader noch nicht so klar besser besetzt war als der Dortmunder. Damals redete man sich klein, jetzt verlangt man quasi, dass man ein Bayern München, das mit jenem der Jahre, als Dortmund zweimal Meister wurde, nicht zu vergleichen ist, aussticht, was ja nahezu keine Aussetzer zulässt. Eine CL-Kampagne, in der man eine Todesgruppe überstand und PSG immerhin einmal schlug, wird als knapp genügend bewertet - selbst zu "Glanzzzeiten" war international bis auf 2013 ja jeweils kaum was dabei. Den Trainer lässt man weitermachen, indem man ihm sein Gnadenbrot bewährt und ihm in der Öffentlichkeit nahelegt, alle Lügen zu strafen...und das mit einem zentralen Mittelfeld, das aus Delaney, Witsel oder Emre Can (was der abgefeiert wird, lässt mich möchtig schmunzeln) besteht :grin:

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von jeck3108 » Mittwoch 1. Juli 2020, 15:47

Also mal ab davon, das ich Deine Meinung nicht teile, das der individuelle Unterschied größer geworden ist - es gibt genau 2 Spieler, die ich sofort nehmen würde, ganz vorne, ganz hinten, den Rest könnt ihr behalten, bei einigen würde ich mich sogar aufregen, wenn man sie verpflcihtet, das sah vor 6,7 Jahren noch ganz anders aus -

Wenn man nicht hätte fast fix davon ausgehen können, das der FCB unter Kovac Punkte liegen lässt aufgrund interner Probleme, würde mich das alles nicht stören.

Man hätte bei nur ordentlicher Eigenleistung locker 7,8 Punkte Polster haben können.
Denn den wachsenden Qualitätsunterschied, den Du feststellst, den kann man vor allem zum Rest der Liga feststellen. Inzwischen ist es einfach so, das auch wir aufgrund der Finanzen mindestens 12 Vereinen so enteilt sind, das alles andere als 3 Punkte an eigenen Fehlern liegt. Da kann man mir jetzt Attoganz vorhalten, aber tut mir leid, wenn ich ne Mannschaft wie Paderborn sehe... da Punkte abzugeben ist wie in den 80ern gegen Vestenbergsgreuth rauszufliegen, einfach blamabel.

Ich mach der Mannschaft nur einen Vorwurf: man konnte ahnen, das der überlegende Konkurrent Probleme bekommt. Und statt jetzt die Arschbacken zusammenzukneifen und richtig anzuzerren, um das auszunutzen und die Behebung beim FCB zu erschweren, schaut man selber den Schwalben nach.
Nur das, die diesmal nicht überraschend auftauchende, sondern zu erahnende Chance nicht zu ergreifen, das nervt mich.

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von Nwanko » Mittwoch 1. Juli 2020, 16:15

mir fällt bis auf sancho keiner ein, den ich bei uns in der startelf sähe. das sah in den meistersaisons dortmunds anders aus, ausgeglichener.
du also lieber delaney, witsel, can als kimmich, thiago? nun gut...:)

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von jeck3108 » Mittwoch 1. Juli 2020, 16:26

Nwanko hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 16:15
mir fällt bis auf sancho keiner ein, den ich bei uns in der startelf sähe. das sah in den meistersaisons dortmunds anders aus, ausgeglichener.
du also lieber delaney, witsel, can als kimmich, thiago? nun gut...:)
also mal ab davon, das ich ja mit Delaney/Brandt auflaufen würde - und ja, die Meinung hab ich exklusiv und ich mag den Dänen einfach, da werd ich dann immer großzügig -, ist das nun auch die Stelle, die Deine Argumentation trägt.

Ich nehm mal Schmelzer/Großkreutz vs Alaba/Ribery...
da kann ich doch heute nominell bestens leben mit Guerrero/Hazard o.ä. vs Davies/Perisic :mrgreen:

Und dennoch hab ich mir i, ersteren Fall weniger Sorgen gemacht

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von Hexer_h1 » Mittwoch 1. Juli 2020, 17:09

Mein Fazit: Alles Scheiße !!!
Zauberhafte Grüße vom
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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von Sandro_1956 » Mittwoch 1. Juli 2020, 19:24

Bayern ist wieder Meister. Glückwunsch. Es ist vor allem das Verdienst von Hansi Flick. Gleichzeitig ist es eine Ohrfeige für den Wettbewerb innerhalb der Bundesliga.
Dortmund kann mit dem zweiten Platz zufrieden sein und sollte nicht an Favres Stuhl sägen.
Gladbach hat eine sehr gute Saison gespielt. Die ruhige, kontinuierliche Arbeit schätze ich an den Gladbachern.
Eine überragende Saison hat Freiburg gespielt. Christian Streich ist dort eine Ikone.
Eintracht Frankfurt hatte Probleme mit dem Verlust seiner Angriffsreihe und mit der Unmenge an spielen. Dahingehend können die Hessen mit dem Ergebnis zufrieden sein.
Hertha hat eine unterhaltsame Saison hinter sich. Leider machten sie meist Schlagzeilen außerhalb des Platzes und die waren meist unfreiwillig komisch. Dafür, dass sie nebenbei in dieser Saison vier Trainer benötigten, können sie mit dem zehnten Platz zufrieden sein. Außerdem können sie sich trösten Stadtmeister geworden zu sein und in der Abschlusstabelle sechs Tore besser zu sein als wir.
Unser 11. Platz ist einfach sensationell. Wir haben weder mit diesen Platz, noch mit der Punktausbeute gerechnet und das mit dem zweitkleinsten Etat.
Schalke ist in der Rückrunde total eingebrochen. Der ganze Verein erlebt gerade eine Katastrophe. Ich sehe Keinen, der da noch klare Bilder sieht.
Mainz hat sehr gute Moral gezeigt und am Ende ziemlich deutlich die Klasse gehalten.
Köln sah im ersten Drittel der Saison schon wie ein sicherer Absteiger aus und hatte bis zur Unterbrechung einen Höhenflug hingelegt, um beim Geisterfinale vollständig von der Rolle zu sein. Damit muss der FC zufrieden sein.
Augsburg hat auch keine Konstanz in seinen Spielen erreicht. Für die bayrischen Schwaben ist es immer ein Erfolg , die Klasse zu halten.
Bei Werder muss man sich fragen, wie es zu dieser Misere kommen konnte
Düsseldorf war gar nicht schlecht unterwegs. Sie ließen aber viel zu viele sichere Punkte liegen.
Paderborn hat aus seinem ersten Bundesligajahr gelernt und nichts an seiner Spielweise geändert. Das wird sich in der kommenden 2. Ligasaison auszahlen. Die erste Liga war für Baumis Truppe dann doch eine Nummer zu groß.
Ich gehe nicht zum Fußball. Ich gehe zu Union.

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von Harry-Tony » Mittwoch 1. Juli 2020, 19:45

Also vor ein paar Jahren, als Paderborn schon Mal nach einem Jahr aus der 1. Liga abgestiegen war, wurden die meisten Spieler verkauft und infolgedessen ging es steil bergab.
Bis in die Regionalliga! Nur weil ein anderer Verein keine Lizenz bekam durfte man in der dritten Liga bleiben, der Rest ist wohl bekannt.
Ich will Mal für die Verantwortlichen dort hoffen, dass Sie daraus gelernt haben und es dieses Mal besser machen.
Mit Bielefeld haben wir aber hier in OWL einen vortrefflichen Ersatz und freuen uns auf die Spiele dort, hoffentlich mit Zuschauern !
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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von bolz_platz_kind » Mittwoch 1. Juli 2020, 20:00

Harry-Tony hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 12:14
bolz_platz_kind hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 00:50
jeck3108 hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 23:57

Das Zweite halte ich für undenkbar. Dazu ist Streich viel zu sehr Sportler, als das man da bewusst auf die Bremse tritt, um sich das Risiko EL in der nächsten Saison, das Freiburg mit ihren Möglichkeiten eventuell nicht gehändelt bekommt, zu ersparen.
Bei Vereinen mit höherem Selbstverständnis mag die EL unbeliebt sein und auch nicht mit letzten Engagement verfolgt werden, aber nicht bei Vereinen wie Freiburg, für die die EL ne richtige Nummer ist.
Ich denke ja, dass Streich ein richtig cleverer Trainer ist und im Gegensatz zu anderen Sturköpfen - Namen möchte ich an dieser Stelle nicht nennen - aus seinen Fehlern gelernt hat, was die Europa League Qualifikation gegen NK Domzale aus dem Jahr 2017 auch bewiesen hat. Das war Wettbewerbsverweigerung aus gutem Grunde.


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Naja, beweisen können wird man das natürlich nicht, dazu ist Streich und "sein SC" viel zu clever. Ist eben nur eine starke Theorie, bei der Vorgeschichte, wie du ja auch vermutest. Das Sie das Geld sicher auch gut gebrauchen könnten, ja ist klar, wer nicht, aber die werden auch so, gut gewirtschaftet haben und zurecht kommen.
Freiburg ist ein gesunder Verein, was die Zahlen der letzten Jahresabschlüsse auch beweisen. Dieser Verein erwirtschaftet jährlich - abzüglich Personalaufwand, Abschreibungen sowie betrieblichen Aufwendungen - Millionen Überschüsse. Was natürlich auch immer wieder an Verkäufen liegt >>> siehe Nahrungskette.
Was denen überhaupt nicht passieren dürfte, ist ein erneuter Abstieg nach einer Europa League Saison, und das weiß Streich, der SC und Keller sowieso. Und damit wären wir beim Punkt: Schaut Euch mal den Spielplan für die kommende Saison an. CL, EL, Pokal, Bundesliga, Qualifikationsspiele, Nationalmannschaft, Freundschaftsspiele, Europameisterschaft und der ganze, restliche Quatsch. Da noch eine Tour durch Europa zu starten, käme einer Selbstverstümmelung gleich, denn auch der SC Freiburg stellt mit Koch und Waldschmidt deutsche Nationalspieler. Vom Rest - die ebenfalls für ihre Länder auflaufen - gar nicht zu sprechen. Selbst Experten behaupten schon, dass einige Kader, mit dieser extremen Belastung in der kommenden Saison, an ihre Grenzen stoßen werden. Du siehst also: lieber so als anders.


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jeck3108
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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von jeck3108 » Mittwoch 1. Juli 2020, 20:19

Sandro_1956 hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 19:24

Unser 11. Platz ist einfach sensationell. Wir haben weder mit diesen Platz, noch mit der Punktausbeute gerechnet und das mit dem zweitkleinsten Etat.
Da hab ich Euch doch glatt in dem Viererpack etwas zu sehr abgefrühstückt, denn da stecht Ihr doch positiv raus.
Das war eine richtig gute Leistung.

Und das Ihr eigentlich die ganze Saison über nie so wirklich in gröberer Gefahr gewesen seid, sondern schön konstant mit nem Blick nach hinten, das zeigte, das man nicht nachlassen darf, es dann aber wirklich geregelt bekommt, das fand ich wirklich überraschend positiv.

Das Ihr aber die Klasse haltet, da war ich mir, nachdem der Start halbwegs anständig überstanden war, ziemlich sicher. Jetzt nicht, das ich Eure Mannschaft individuell da unbedingt für ausreichend hielt und halte, aber ich halte ne Menge von Eurem Trainer und hab mal vermutet, das der auch ganz in Ruhe bei aufkommenden Schwierigkeiten Wege findet und dazu seid Ihr für mich von der Struktur her ein Verein, der es im Zusammenspiel aller schaffen kann, da die Aufstiegseuphorie positiv für sich zu nutzen und das konstant und nicht nur, wenn man nen überragenden Start hinlegt.

Wenn Ihr das nächstes Jahr wiederholen könnt, das fände ich ne wirkliche Sensation, die ich nicht auf dem Zettel hab. Die Konkurrenzlage wird härter nächstes Jahr, dazu das schwierige 2.Jahr ohne eben den Aufstiegsfreude und ne unerwartete Geschichte, substantiell verstärken könnt Ihr Euch auch kaum... aber mal schauen, wirklich chancenlos seh ich Euch nun auch nicht. Meinen Segen hättet Ihr, dann muß ich mir wenigstens nicht das Geplärre anhören, das doch der Osten in der BL sein muß. Da seid Ihr doch nen feiner Vertreter... und einer ist mehr als genug :mrgreen:

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von Dede_17 » Mittwoch 1. Juli 2020, 20:38

bolz_platz_kind hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 20:00
Harry-Tony hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 12:14
bolz_platz_kind hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 00:50


Ich denke ja, dass Streich ein richtig cleverer Trainer ist und im Gegensatz zu anderen Sturköpfen - Namen möchte ich an dieser Stelle nicht nennen - aus seinen Fehlern gelernt hat, was die Europa League Qualifikation gegen NK Domzale aus dem Jahr 2017 auch bewiesen hat. Das war Wettbewerbsverweigerung aus gutem Grunde.


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Naja, beweisen können wird man das natürlich nicht, dazu ist Streich und "sein SC" viel zu clever. Ist eben nur eine starke Theorie, bei der Vorgeschichte, wie du ja auch vermutest. Das Sie das Geld sicher auch gut gebrauchen könnten, ja ist klar, wer nicht, aber die werden auch so, gut gewirtschaftet haben und zurecht kommen.
Freiburg ist ein gesunder Verein, was die Zahlen der letzten Jahresabschlüsse auch beweisen. Dieser Verein erwirtschaftet jährlich - abzüglich Personalaufwand, Abschreibungen sowie betrieblichen Aufwendungen - Millionen Überschüsse. Was natürlich auch immer wieder an Verkäufen liegt >>> siehe Nahrungskette.
Was denen überhaupt nicht passieren dürfte, ist ein erneuter Abstieg nach einer Europa League Saison, und das weiß Streich, der SC und Keller sowieso. Und damit wären wir beim Punkt: Schaut Euch mal den Spielplan für die kommende Saison an. CL, EL, Pokal, Bundesliga, Qualifikationsspiele, Nationalmannschaft, Freundschaftsspiele, Europameisterschaft und der ganze, restliche Quatsch. Da noch eine Tour durch Europa zu starten, käme einer Selbstverstümmelung gleich, denn auch der SC Freiburg stellt mit Koch und Waldschmidt deutsche Nationalspieler. Vom Rest - die ebenfalls für ihre Länder auflaufen - gar nicht zu sprechen. Selbst Experten behaupten schon, dass einige Kader, mit dieser extremen Belastung in der kommenden Saison, an ihre Grenzen stoßen werden. Du siehst also: lieber so als anders.


MfG
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Hat dir das das Leipziger Weibsvolk erzählt? Nach Sicherung des Klassenerhalts (was das einzige Ziel war) hat man dann natürlich mit Absicht in Bayern verloren und in den anderen drei Spielen aus Versehen 7 Punkte geholt.
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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von bolz_platz_kind » Mittwoch 1. Juli 2020, 21:56

Sandro_1956 hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 19:24
Bei Werder muss man sich fragen, wie es zu dieser Misere kommen konnte
Ernsthaft jetzt? Wenn Du von Anfang an ein solches Verletzungspech an den Tag legst, welches sich übrigens durch die gesamte Saison zog, dann haste irgendwann Scheiße am Fuß und eine Blockade im Kopf.
Gut, dass man am Trainer festgehalten hat, denn Flo war nun wirklich die ärmste Sau von allen. Ständiges Improvisieren um eine Mannschaft auf den Platz zu bekommen, stand auf der Tagesordnung. Was Werder im Stande ist zu leisten - vorausgesetzt die Leistungsträger sind wieder an Bord - hat man im totgesagten Endsport unter Beweis stellen können.
Bayern ist wieder Meister. Glückwunsch. Es ist vor allem das Verdienst von Hansi Flick. Gleichzeitig ist es eine Ohrfeige für den Wettbewerb innerhalb der Bundesliga.
Das sehe ich auch so. Flick war das Beste was Bayern passieren konnte. Menschlich sowie taktisch überragend.
Leipzig zu grün hinter den Ohren und Favre viel zu ängstlich mit seiner Spielweise. Dieses ständige Kurzpassspiel durch die Mitte hat sogar Urs Fischer perfekt analysiert. Außerdem bin ich der Meinung, dass Favre der falsche Trainer für die persönliche Weiterentwicklung junger Spieler ist. Der kann das einfach nicht.
Dazu noch diese ganzen PK's. Wenn der so mit den Spielern spricht, dann Gute Nacht Marie. Mit einem Rose wären Sie Meister geworden, da hänge ich mich aus dem Fenster.
Eine überragende Saison hat Freiburg gespielt. Christian Streich ist dort eine Ikone.
100% Zustimmung! Streich kann aber auch nur Freiburg. Den möchte ich niemals bei einem anderen Verein sehen.
Hertha hat eine unterhaltsame Saison hinter sich. Leider machten sie meist Schlagzeilen außerhalb des Platzes und die waren meist unfreiwillig komisch.
Absolut. Über Monate beglückte die alte Dame die Medien. Dennoch haben sie richtig viel Kohle in die Hand genommen um sich einen Kader zusammenzustellen. Cunha & Co. habe ich für die kommende Saison auf den Zettel. Da ist richtig viel Qualität vorhanden. Und wer weiß, mit einem Adressbuch von Klinsmann wäre da vielleicht noch viel mehr möglich gewesen. Aber egal, Preetz macht das schon. :P
Schalke ist in der Rückrunde total eingebrochen. Der ganze Verein erlebt gerade eine Katastrophe. Ich sehe Keinen, der da noch klare Bilder sieht.
Ich denke, Schneider sieht da klare Bilder. Dennoch ist der Verein auf dem besten Weg sich selbst zu zerstören.
Das hat aber nichts mit Toennies zu tun, den ich immer noch für einen Ehrenmann halte.
Düsseldorf war gar nicht schlecht unterwegs. Sie ließen aber viel zu viele sichere Punkte liegen.
Das sehe ich auch so. Die Fortuna ist an Hand ihrer Spielweise ein Absteiger-Deluxe. Mainz, Augsburg und auch Deine Eisernen haben da einen weniger gepflegten Ball gespielt. Vielleicht war das aber auch die Strafe vom Fußballgott, in Bezug auf das unehrenhafte Verhalten gegenüber Friedhelm Funkel.
Unser 11. Platz ist einfach sensationell. Wir haben weder mit diesen Platz, noch mit der Punktausbeute gerechnet und das mit dem zweitkleinsten Etat.
Ernsthaft und unter uns. Ich habe Euch die Qualität für den Verbleib innerhalb der Bundesliga nicht zugetraut.
Für mich wart Ihr sogar Absteiger Nummer eins, noch vor Paderborn ... so kann man sich täuschen. Aber die Standardstärke hat Euch über Wasser gehalten. Chapeau! und nochmals vielen Dank für Euer Arrangement im letzten Spiel gegen Düsseldorf. Ohne die Unterstützung aus dem Osten wäre Werder jetzt zweitklassig.


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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von Acker1966 » Mittwoch 1. Juli 2020, 22:11

Hexer_h1 hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 17:09
Mein Fazit: Alles Scheiße !!!
OBERSCHEISSE!!!!!!!!!!!!

p.s.:
einmal wie ein AFD heini schreiben...
Am teutschen Wesen mag die Welt genesen

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von bolz_platz_kind » Mittwoch 1. Juli 2020, 22:37

Dede_17 hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 20:38

Hat dir das das Leipziger Weibsvolk erzählt? Nach Sicherung des Klassenerhalts (was das einzige Ziel war) hat man dann natürlich mit Absicht in Bayern verloren und in den anderen drei Spielen aus Versehen 7 Punkte geholt.
Wenn Du wüsstest wie schön, rassig und intelligent das Leipziger Weibsvolk im Bezug auf Fußball ist, würdest Du dich freiwillig schämend in die Ecke stellen und dort so lange verharren, teilweise mit dem Gesicht zur Wand, bis Dich die Lehrerin davon erlöst.
Warum seid Ihr BvB'ler eigentlich so minderbemittelt, und das auch noch komplett durch die Reihe? Selbst der Ösi mit seiner altersbedingten Rhetorik schreibt gepflegten Blödsinn. Liegt das am Grundwasser?

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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von micki2 » Donnerstag 2. Juli 2020, 03:24

Moinsen,
es ist doch viel zu früh für ein "Persönliches Saisonfazit" :lol!: :lol!: :lol!:

Das Fazit ist relativ einfach : Das Ende naht ! mit immer größeren Schritten. :cool:

Dieser drollige kleine Virus hat uns allen doch mal so richtig gezeigt WIE verkommen der einst geliebte SPORT mittlerweile so ist. Dieser Kommerz ist NOCH widerwärtiger, als ich ohnehin schon wusste. Was da an verlogenen Statements von Funktionären aller Couleur so rausgehauen wurde....eieieiei. Erbärmlich. Schade eigentlich, daß dieses "Konzept" aufzugehen scheint. Aber vielleicht deckt ja noch einer son Skandälchen auf...…….. :lol:
Der Fan an sich interessiert ja eh schon nicht mehr so....Anstoßzeiten, spielen bis Heiligabend abends und Neujahr wieder anfangen, dafür die 3 Sommermonate pausieren, der lächerliche VAR, blablablubb…..

Lohnt sich ein SPORTLICHES Fazit? Immerhin habe ICH ein Drittel der Saison NIX gesehen...hhmm.. urban und jeck haben ja fast alles gesagt....

die ersten 7 : sind halt da....einzig Gladbach vor LEV erwähnenswert . Des weiteren positiv : die "netten" Freiburger (ICH mag sie wirklich...schon seit "jingle bells in black forrest" ) und auch Union (danke auch....habe gehört 100 Kisten Bier....).-
Selbst Paderborn (die braucht zwar keiner, aber der Etat und die Art des Fußballs...fand ich gut). Frankfurt souverän bei Gegenwind. Hertha und Schalke versuchen auf ihre Weise unsern Nachbarn vom nördlichen Rand der Heide würdig zu vertreten.
Werder: tja....hab ich EINEN Heimsieg gesehen und selbst der war.....Desaströs trifft die Sache. ICH bin allerdings immer noch pro "Werder-Familie" etc.... Ich halte Kohfeldt und sogar Baumann und Bode nach wie vor für die Richtigen. Es ist sehr viel sehr dumm gelaufen. Und nein darf es nicht! Selbst wenn wir grottenschlecht sind, müssen wir die Saison beenden wie bsp. Augsburg oder Köln. Das Endergebnis ist nicht akzeptabel. Ich gehe davon aus, das wir die Möglichkeit DER Blamage dann doch ausschlagen werden, auch wenn die "neue Nordliga" nicht uninteressant ist.... :lol:
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Re: Persönliches Saisonfazit

Beitrag von micki2 » Donnerstag 2. Juli 2020, 04:15

jeck3108 hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 20:13
Das ist doch nett, auch wenn noch 2 Entscheidungen anstehen, da mach ich mit.

FCB: vollkommen verdienter Meister, weil man die eigene Fehlentscheidung Kovac frühzeitig korregierte und dann in der Folge souverän das auf den Platz gebracht hat, was man kann.
Gewinner: einmal natürlich Flick, der die Situation souverän gehandhabt und für sich genutzt hat. Und bei den Spielern Davies, der mir da als zurückversetzter Linker wirklich gut gefällt. Mal schauen, wie sich das dann zukünftig weiterentwickelt, wenn er auch mal defensiv wirklich gefordert wird.
Verlierer: naheliegend Kovac und Coutinho

BVB: im Grunde in Ordnung, aufgrund der verschenkten Chance richtig ärgerlich. Das der FCB unter Kovac vielleicht Probleme bekommt, war vorhersehbar. Da durch eine wirklich beschissene Vorrunde, in der man nicht bereit war, durch erhöhtes Eigenengagement die suboütimale Kaderpolitik auszugleichen, die Chance wegzuschmeißen, zusätzlichen Druck auf den Kessel beim FCB zu bringen fand ich sehr enttäuschend. Es hätt wohl dennoch nicht gereicht, aber gesehen hätte ich es gerne.
Insgesamt einfach eine wenig positive Entwicklung, Geldsackfussball der fast übelsten Sorte.
Gewinner: Hazard. Das der mehr als mitspielt und richtig positiven input bringt, hatte ich nicht erwartet
Verlierer: Akanji und Schulz. Der eine wie befürchtet schlecht reagiert auf den Hummels-Zugang, der andere einfach wie zu befürchten zu limitiert

Markranstädt: ich hab sie 1 sehen müssen, das einzig positive an den Geisterspielen, das 2. mal blieb mir erspart. Kann ich also nix zu sagen, sind aber erwartbar da gelandet.

Gladbach: freut mich, das sich das Risiko, das Eberl genommen hat, belohnt wurde. So stelle ich mir Managerarbeit vor, den Blick nach vorne und was man will und nicht nur phantasieloses Verwalten der Tagesaktualität. Macht doch Spaß, denen zuzuschauen, dazu einige Spieler, die auch richtig was können als Individualisten und nicht nur das Engagement und Tempo im Spielansatz als Mannschaft auf den Platz bringen, dazu nen gutes Händchen bei der Transferpolitik gehabt... doch, das macht mir Hoffnung, das sie die Chance nutzen können, sich da oben wirklich zu etablieren.
Gewinner: eben Eberl, da er zwar nach außen unerträglich immer jede Sch... noch schön geredet hat in den letzten Jahren, aber krtzt Eier in der Buxe hatte, ins auch persönliche Risiko zu gehen, obwohl das nicht offensichtlich nötig war.
Schade: Raffael ich hätte es ihm gegönnt, das er verletzungsfrei sich selbst nen anderen Abschied hätte bereiten können, der hat Spaß gemacht

Leverkusen: tut mir ja etwas leid für Bosz, dem ich jeden Erfolg - solange wir nicht drunter leiden - gönne, ganz feiner Mann, dazu ein Fußball, der grundsätzlich zu Leverkusen passen kann. Ansonsten gehen die mir ja ziemlich hinten vorbei, stören nicht - da sie mir jetzt auch nicht negativ auffallen -, interessieren mich aber auch nicht. Platz wie erwartet, 4,5

Hupenheim(Wolfsburg tja, da gilt das Gleiche wie für Leverkusen, nur ohne Bosz. Auch da eingelaufen, wo sie zu erwarten waren.

Freiburg: ja, es nervt langsam, die lieben, ach so symphatischen Freiburger, die alle mögen... aber es ist ja eben auch aller Ehren wert, wie dort gearbeitet wird und was man an Ergebnissen erzielt. Da schwimm ich also mal mit der masse und fühl mich sauwohl dabei. Das sie aber so souverän zu keiner Zeit etwas mit dem Abstieg zu tun hatten und sogar an den EC-Plätzen schnupperten, richtig gute Saison.

Frankfurt: die haben jetzt lange genug alles richtig gemacht und es spielte ihnen auch alles rein, da musste mal ne Saison kommen, wo eben nicht alles für einen läuft. Und wie sie aber mit dem Geruckel umgegangen sind, fand ich ordentlich. Sowohl auf als auch neben dem Platz - wobei ich da nicht alles an tagesaktueller Aufgeregtheit mitbekomme -. Wird spannend nächste Saison, wo die Reise hingeht.

Hertha: ein Feuerwerk an Unterhaltung. Nicht auf dem Platz, aber das war schon großes Kino. Und das sich der Linkmichel da selber endgültig zerschossen hat... das man ihm die Chance geboten hat, damit haben die Symphatiepunkte bei mir gesammelt. Und dann doch recht sicher den Absturz zur Lachnummer als Verein verhindert mit Bruno Feuerwehr. Wird auch spannend die nächsten Jahre, was man da veranstaltet.

S04: ich sag lieber nix, zurücklehnen und genießen :clap:

Den Viererpack nehm ich auch so, keiner positiv oder negativ überrascht, alles im Rahmen des Erwartbaren.
Aber nach den Transferankündigungen und der Entwicklung innerhalb der Saison und das wenige, was ich gesehen hab: ich glaub, nächste Saison wird Augsburg die positive Überraschung analog zu Freiburg dieses Jahr

Werder: desaströs, nie wirklich in die Situation gekommen und dann Massel gehabt. Ich gehe jetzt mal davon aus, das man es nicht noch gegen Heidenheim versaubeutelt.
Dann bietet die Saison perspektivisch durchaus ne Chance. Man kann so eine Dreckssaison durchaus nutzen... wenn ich denn mit meinem Eindruck richtig liege, das sowohl administrativ als auch bei den Spielern im Grunde richtig Qualität da ist. Ist das nicht so und selbst wenn man dann die Konsequenz zieht und Großreine machen, gehts ab nach unten.

Düsseldorf: war natürlich erwartbar, dennoch nicht enttäuscht. Und dafür, das sie Friedhelm Trainergott vom Hof gejagt haben, gönn ich ihnen den Abstieg.

Paderborn: alles andere als der 18. Platz wäre eine Bankrotterklärung gewesen für den Rest der Liga. Sorry, aber darf so aufgestellt wie die nicht reichen.
Und das ist kein Vorwurf, die haben es mit ihren Möglichkeiten mehr als ordentlich gemacht, nur das darf nicht reichen, sonst kannst Du den Laden dicht machen.
Moinsen Lieblingsbienchen,

endlich wieder gewohnt ellenlanges Gefasel Deinerseits. Sehr schön. Du hast sogar Nwanko aus der Versenkung gelockt. Respekt. Gib Dir mal ein wenig Mühe und karre den medi wieder ran (der Kotnapolitaner müht sich da vergebens). Und Wutti wäre nett, falls es den noch gibt...…….
Ein persönlicher Dank nochmal an Deinen Haufen für DAS einzige Heimspiel, wo ich Spaß hatte :drinkingdrunk:

Und was diese "ich ergötze mich am Leid Anderer" Spiele angeht : Yepp Humbug wäre mir lieber gewesen. Da wäre ich SICHER. So bin ich EIGENTLICH auch sicher, aber DAS dachte ich diese Saison öfter.... :lol:
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